Bildunterzeile in der PI
Hintere Reihe vlnr.: Bernd van der Linde (Geschäftsführung BEWITAL petfood), Dr. Patrick Steinig (Referatsleiter Lebensmittel tierischer Herkunft, Futtermittel, Zoonosen, Lebensmittelbetrug im NRW-Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz ), Thomas Rathmer (Geschäftsführung BEWITAL agri), Hendrik Stenkamp (Leitung Forschung und Entwicklung BEWITAL petfood), Dr. Jürgen Wigger (Geschäftsführung BEWITAL Unternehmensgruppe), Jürgen Petershagen (Geschäftsführung BEWITAL Unternehmensgruppe) Vordere Reihe vlnr.: Dr. Kai Zwicker (Landrat Kreis Borken), Silke Gorißen (NRW-Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Ulrike Petershagen (Geschäftsführerin westrans Speditionsgesellschaft)
06.02.2026

Ministerin Gorißen besucht die BEWITAL Unternehmensgruppe

Familiengeführt, innovationsstark und fest in der Region verwurzelt: Die BEWITAL Unternehmensgruppe zeigt, wie moderne Tierernährung und verlässliche Logistik ineinandergreifen. Beim Unternehmensbesuch in Südlohn-Oeding informierte sich jetzt die NRW-Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Silke Gorißen über die drei Geschäftsbereiche Agrar, Heimtierernährung und Logistik sowie über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Unternehmensgruppe.

„Familiengeführte Unternehmen wie BEWITAL leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und zur Innovationskraft in Nordrhein-Westfalen“, betonte Ministerin Silke Gorißen im Rahmen ihres Besuchs. „Besonders beeindruckend ist, wie hier aus dem Münsterland heraus Lösungen in den Bereichen Agrar, Heimtiernahrung und Logistik entwickelt werden, die auch weltweit gefragt sind.“ Die BEWITAL Unternehmensgruppe ist seit Jahrzehnten eng mit der Region verwurzelt und investiert an ihrem Standort im Münsterland kontinuierlich: in moderne Maschinen, erweiterte Produktionskapazitäten und zukunftsorientierte Konzepte zur Tierernährung. Heute finden sich BEWITAL-Produkte und -Lösungen in mehr als 60 Ländern weltweit – von Europa über Asien bis nach Südamerika. „Damit zeigen wir, dass auch heute noch in NRW wettbewerbsfähig produziert werden kann“, merkt Geschäftsführer Jürgen Petershagen an.

Drei Säulen mit klarer Ausrichtung

Die Struktur der BEWITAL Unternehmensgruppe basiert auf drei Geschäftsbereichen, die sich gegenseitig ergänzen und stärken. Der größte Geschäftsbereich ist mittlerweile die Heimtiernahrung. Dort möchte sich das Unternehmen bewusst vom Massenmarkt abheben und anspruchsvolle Tierbesitzer bedienen. Im zweiten Bereich, BEWITAL agri, entwickelt das Unternehmen Fütterungskonzepte für die moderne Landwirtschaft. Diese sind darauf ausgelegt, Tiergesundheit, Leistungsfähigkeit und Umweltaspekte in Einklang zu bringen. Der dritte Geschäftsbereich ist die Logistik mit der eigene Spedition westrans, die heute mit einer modernen Fahrzeugflotte jährlich über 325.000 Tonnen Fracht für verschiedenste Kunden quer durch Europa transportiert – und damit wesentlich zur Stabilität der Lieferketten und zur Versorgungssicherheit beiträgt.

Verantwortung als Arbeitgeber und Familienunternehmen

Neben den wirtschaftlichen Aspekten stand beim Besuch auch die Rolle von BEWITAL als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Mittelpunkt. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Mittlerweile zählt Bewital mehr als 600 Mitarbeitende in mehr  als 100 Berufen.

Behörden und Unternehmen in einem Boot

Bei BEWITAL spielen Innovation und Geschwindigkeit eine zentrale Rolle. Gerade in einem dynamischen Marktumfeld sei es entscheidend, dass Unternehmen flexibel und zügig auf neue Anforderungen reagieren können, betonte Dr. Jürgen Wigger, Geschäftsführer der BEWITAL Unternehmensgruppe beim Rundgang durch die BEWITAL-Produktion. „Wenn sich aber Märkte schneller verändern würden, als wir uns aufgrund von Genehmigungen und Zertifikaten anpassen können, dann werden wir verschwinden. Deshalb ist eine verlässliche, zügige und transparente Zusammenarbeit zwischen den Behörden und uns wirklich essenziell.“ Zugleich dankte er für die gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Behörden im Kreis Borken und mit dem Ministerium von Frau Ministerin Gorißen. Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, dass sich die Ministerin Silke Gorißen sowie der Landrat des Kreises Borken Kai Zwicker der Bedeutung schneller und pragmatischer Genehmigungsverfahren bewusst sind. „Wir wissen: Innovationsstarke Unternehmen brauchen Rahmenbedingungen, die mit ihrer Entwicklung Schritt halten. Letztlich sitzen wir alle in einem Boot, Gesellschaft, Wirtschaft und Behörden“, so Silke Gorißen.